Mein Werdegang.
 
Durch meine Freude am Klavierspiel und dem früh erwachten Interesse an Technik (Selbstbau meines ersten Synthesizers mit 15) begann ich mich für den Beruf des Tonmeisters zu begeistern. Bereits bei meinem ersten Praktikum beim Schweizer Radio in Basel unter dem mittlerweile legendären Tonmeister Jürg Jecklin beschäftigte ich mich mit der Quadrophonie als einem frühen Vorläufer der heutigen Mehrkanal-Tonsysteme.
 
Nach bestandener Matura und einigen Semestern an der ETH Zürich, wo ich mein elektrotechnisches Grundwissen vertiefte, und an der Universität Basel, wo ich erste Erkenntnisse über mittelalterliche Neumen gewann, wechselte ich an die Universität der Künste Berlin (ehemals: Hochschule der Künste Berlin).
 
Grossartige Persönlichkeiten wie Dieter Schnebel, Clemens Kühn, Helmut Barbe, Mario Bertoncini und diverse andere Meister ihres Fachs unterrichteten mich. Zusammen mit fünf weiteren Kommilitonen studierte ich neben anderen musikalischen Fächern Gehörbildung, Musikgeschichte, Partiturkunde, natürlich Akustik, Musikübertragung, Elektrotechnik und hatte ausserdem noch Klavierunterricht.
 
Zehn Semester später und um vieles reicher an studentischer Lebenserfahrung machte ich den staatlichen Abschluss und erhielt den akademischen Grad Diplom-Tonmeister.
C‘est le ton qui fait la musique!
Die Ausbildung.
 
In den letzten Jahren sind im deutschsprachigen Raum neben den „klassischen“  Ausbildungsstätten Detmold und Berlin einige neue dazugekommen. Zusätzlich zum bestandenem Abitur ist eine musikalische Aufnahmeprüfung erforderlich. Die Anzahl der Studienplätze ist sehr begrenzt.
 
 
Wo studieren?
 
Berlin
Universität der Künste zusammen mit der Technischen Universität
 
 
Detmold
 
 
Düsseldorf
Fachhochschule zusammen mir der Robert Schumann Hochschule
 
 
Graz
Technische Universität zusammen mit der Universität für Musik und darstellende Kunst
 
 
Potsdam
 
 
Wien
 
 
Zürich